Mein Survival-Camp mit EarthTrail 2019

 
Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Angekommen am Sammelplatz ging es gleich per GPS zu unserem geplanten Camp für die nächsten 3 Tage. Dort konnte sich jeder einen Schwierigkeitsgrad auswählen, der zwischen einer reinen Schulung (1) und einem Survival-Abenteuer (5) variiert.

Ich habe mich für die 3 entschieden. Dazu zählt das Aufgeben meiner Ausrüstung bis auf 7 Sachen, nur eine halbe Portion Nahrung einmal am Tag (ca. 1000 kcal) und der Verzicht auf die Isomatte in einer Nacht.

Zuerst wurde das Camp aufgebaut und dann folgten ein paar Lektionen zum Thema Management, Priorisierung und Unterkunft. Zum Abschluss des Tages durfte sich jeder seinen Shelter für die nächsten Tage aufbauen. Für mich gab es ein Seil und eine Plane zur Unterstützung. Das Jägerbett aus Ästen und Laub war Marke Eigenbau.

Die Nacht brachte uns Kälte und Regen, was bei der aktuellen Waldbrandstufe von Vorteil war.

Der zweite Tag begann mit 100 Liegestützen zur Erwärmung. Danach war der Tag vollgestopft mit Lektionen und praktischen Übungen zu den Themen Wasser, Nahrung, Feuer und Orientierung. Als Highlight und zum Nachdenken war das Abendessen, wofür zwei Hühner geschlachtet und zubereitet wurden.

Der letzte Tag widmete sich dem Thema Erste Hilfe, was mit einer Überraschungsübung und zwei Schwerverletzten in einer Schlucht gekrönt wurde.

Zu guter Letzt haben wir noch ein paar Knoten gelernt und durften eine 30m Seilbrücke überqueren. Hätte nicht gedacht, wie anstrengt das ist.

Das Wochenende entsprach dem, was ich gesucht habe, einer Mischung aus Wissen und Grenzerfahrung. Das Team, die Guides, Gespräche, Anekdoten und blaue Flecken rundeten das Ganze ab.

Von mir eine klare Empfehlung. 

 

 

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